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Wachwechsel im ZDK-Hauptstadtbüro: Christoph Konrad folgt auf Volker Kuhn

© ZDK

Der neue Repräsentant des Kfz-Gewerbes in Berlin, Dr. Christoph Konrad, 53, hat jetzt offiziell seine Amtsgeschäfte aufgenommen. Er folgt auf Volker Kuhn, 61, der nach 18-jähriger Tätigkeit für den Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) in die Ruhephase der Altersteilzeit eintritt.

In einer Feierstunde in Berlin würdigten ZDK-Präsident Robert Rademacher und weitere Spitzenvertreter des Verbandes die Verdienste Kuhns, der nach der Wende entscheidend zur Integration des ostdeutschen Kfz-Gewerbes in die neuen gesamtdeutschen Verbandsstrukturen beigetragen habe. Darüber hinaus wirkte er am Aufbau der Kfz-Organisationen in mehreren osteuropäischen Ländern mit.

Neben seiner Tätigkeit als Repräsentant des ZDK in Berlin war Volker Kuhn langjähriger Geschäftsführer des Bundesverbandes Fahrzeugaufbereitung e.V. (BFA), der seit 1997 existiert und inzwischen über 170 Mitglieder umfasst. ZDK-Präsident Rademacher betonte, die hohe Akzeptanz Kuhns innerhalb und außerhalb des Verbandes liege begründet in seinem verlässlich-menschlichen Charakter und seiner hohen Fachkompetenz. „Während Ihrer 18-jährigen Tätigkeit für den Verband haben Sie Außerordentliches geleistet, und dafür gilt Ihnen unser Dank“, so Rademacher.

Volker Kuhn wuchs in Kühlungsborn an der Ostsee auf. Nach der Lehre zum Kfz-Handwerker im elterlichen Betrieb studierte er Maschinenbau in Ost-Berlin. Tätigkeiten in der Kabelindustrie sowie im DDR-Ministerium für Werkzeug- und Verarbeitungsmaschinenbau schlossen sich an. 1986 stellte Volker Kuhn für sich und seine Familie einen Ausreiseantrag, dem im Juni 1988 stattgegeben wurde. Weitere Tätigkeiten in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst folgten, bis er dann am 1. April 1993 die Leitung der ZDK-Geschäftsstelle Berlin übernahm.

Neuer Leiter des ZDK-Hauptstadtbüros unter dem Dach der ZDH-Zentrale in der Mohrenstraße ist jetzt Dr. Christoph Konrad. Der gelernte Speditionskaufmann und promovierte Historiker stammt aus Bochum, ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Söhne.

Nach beruflichen Tätigkeiten als kaufmännischer Angestellter und Geschäftsführer eines mittelständischen Logistikunternehmens wechselte er in die Politik und war von 1994 bis 2009 Mitglied des Europäischen Parlaments in Brüssel. Im Ausschuss für Wirtschaft und Währung mit dem Schwerpunkt Wettbewerbspolitik war er dort unter anderem Berichterstatter für die Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung.

ZDK-Präsident Rademacher betonte in seinem Grußwort zur Einführung von Dr. Konrad als Leiter des ZDK-Hauptstadtbüros, dass dieser sich stets für die unternehmerische Freiheit der Kfz-Betriebe eingesetzt habe und auch die Sorgen und Nöte des Mittelstands aus eigenem Erleben kenne.

„Wir freuen uns, mit Herrn Dr. Konrad einen hochkarätigen und gut vernetzten Repräsentanten gefunden zu haben, einen Homo politicus par excellence, der die Anliegen unserer Branche sowohl hier in Berlin als auch in Brüssel wirkungsvoll vertreten wird.“

 

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