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Deutsche Unternehmen sorgen sich nach Erdbeben in Japan um ihre Mitarbeiter

Das schwere Erdbeben in Japan hat auch zahlreiche Unternehmen der deutschen Autobranche schwer getroffen. In Japan sind in der Autobranche Daimler und zahlreiche Zulieferunternehmen wie Conti, Mahle und Mann+Hummel stark engagiert. Dort sorgt man sich nun um ihre Mitarbeiter in dem ostasiatischen Inselstaat, nach ersten Erkenntnissen sind bisher keine Opfer zu beklagen.

Daimler hat Standorte vor allem in Tokio und Kawasaki. Rund 12.800 Beschäftigte sind für das Unternehmen in Japan insgesamt im Einsatz. Laut Unternehmensangaben sind in Tokio und Kawasaki keine Mitarbeiter zu Schaden gekommen. In Kawasaki gibt es nur leichte Gebäudeschäden. Wie eine Unternehmenssprecherin von BASF mitteilte sind keine Mitarbeiter zu Schaden gekommen. An einem Standort des Chemiekonzerns hätte es einen Stromausfall gegeben, die Anlagen seien daraufhin heruntergefahren worden. Größere Schäden an Gebäuden und Anlagen habe es an den BASF-Standorten nicht gegeben. Für BASF arbeiten in Japan an 27 Produktions- und 8 Forschungsstandorte 1.740 Beschäftigte.

Auch etliche deutsche Automobilzulieferer sind in Japan präsent. Der Reifenhersteller Conti kann die bisherigen Auswirkungen des Bebens noch nicht beurteilen. Das Unternehmen beschäftigt in Japan an fünf Standorten rund 950 Mitarbeiter.

Der Kolbenhersteller Mahle hat acht Standorte in Japan und beschäftigt dort insgesamt rund 1.700 Mitarbeiter. Es gibt sechs Produktions- und zwei Entwicklungsstandorte. Beschäftigte, mit denen man bisher Kontakt gehabt habe, hätten berichtet, es gebe keinen Handy-Empfang und es würden auch keine Züge fahren.

Der Filterspezialist Mann+Hummel hat am Freitag seine 40 Mitarbeiter vorsorglich nach Hause geschickt. Der Unternehemensstandort liegt etwa 350 Kilometer von der besonders stark betroffenen Stadt Sendai entfernt. Die Versorgung mit Essen und Trinken sei geregelt, große Supermärkte hätten laut Unternehmensangaben teilweise noch geöffnet.

Das Epizentrum des Bebens gegen 14.45 Uhr Ortszeit (06.45 Uhr MEZ) lag 130 Kilometer östlich von Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio. Der Erdstoß der Stärke 9,0 hatte in Japan einen Tsunami ausgelöst. Eine gewaltige Flutwelle überspülte die Ostküste der Hauptinsel Honshu. Boote wurden gegen die Küste geschleudert und Autos ins Meer gespült. Nach offiziellen Angaben kamen tausende Menschen ums Leben, zahllose Bewohner der Küstenregionen und betroffenen Städte wurden verletzt. Erdbeben und 10 Meter hohe Tsunamiwellen zerstörten auch mehrere Kernreaktoren.

 

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