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Wirtschaftsaufschwung: Automobilbranche stellt wieder kräftig ein, sofern sie Mitarbeiter findet

© Fotolia

Noch vor einem Jahr stöhnten landauf-landab die Unternehmen mehr oder weniger lautstark unter den Folgen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise. In vielen Firmen glaubte man an ein rasches Abflauen der wirtschaftlichen Talfahrt und setzte statt auf Massenentlassungen vielmehr auf die staatlich subventionierte Kurzarbeit. Doch inzwischen geht die wirtschaftliche Entwicklung scheinbar ungebremst steil nach oben.

Wurden im Krisenjahr 2009 rund 104.000 Stellen gestrichen und nur 37.000 neu geschaffen, änderten sich im Jahr des Aufschwungs 2010 diese werte dramatisch. Zwar entstanden industrieweit nur 47.000 neue Jobs, allerdings sank die Zahl der Stellenstreichungen auf 27.000. Bisher sind nur die Pharmabranche und die Finanzwirtschaft von dieser Entwicklung ausgenommen.

Vom wirtschaftlichen Aufschwung profitieren vor allem die Autobauer. Wurden zu Zeiten der „Abwrackprämie“ hauptsächlich Klein- und Kleinstwagen als Zweit- oder Drittgefährt in spontaner Entscheidung erworben, profitieren von der gefühlten Krisenüberwindung der Bevölkerung vor allem die Hersteller von Mittelklassewagen, da viele Anschaffungen neuer Fahrzeuge von der Mittelschicht als Zielgruppe krisenbeding hinausgezögert wurden. Das förderte den Absatz und schaffte Bedarf an Neueinstellungen. So wollen in diesem Jahr Audi und BMW ihr Personal um 1700 und 1300 Beschäftigte aufstocken, Volkswagen steht den beiden Unternehmen mit 1200 geplanten Neueinstellungen in nichts nach.

Für Sorgenfalten auf die Stirn der Verantwortlichen an den Schaltstellen der Konzernzentralen sorgt jedoch der unvermeidbare Blick auf den demografischen Wandel in der Gesellschaft. Der Mangel an Fachkräften führt branchenübergreifend zu einer Jagd vieler Unternehmen auf die besten Absolventen. Inzwischen können sich die frisch von der Hochschule kommenden Ingenieure ihre Arbeitsplätze schon aussuchen. Und zunehmend entscheiden sie sich für den attraktiveren Standort und das bekanntere Unternehmen. Auf der Strecke bleiben verstärkt mittelständische Automobilzulieferer auf dem Lande, die zwar in vielen Fällen gehaltlich mit den Großen mithalten, jedoch nicht die gleichen Standortfaktoren wie die Unternehmen in den Metropolen bieten können.

Der Ingenieurmangel kratzt an Deutschlands Image eine führende Weltmacht im Automobilbau zu sein. Der Pioniergeist bleibt auf der Strecke, die Innovationen bleiben aus. Die Entwicklung alternativer Antriebe wird inzwischen im fernen China vorangetrieben und weniger in Deutschland. Mit identitätsstiftenden Aktivitäten setzen sich viele Unternehmen mit den absehbaren Folgen des Fachkräftemangels auseinander. Stete Weiterbildung und das Aufzeigen innerbetrieblicher Weiterentwicklungsmöglichkeiten sollen die Beschäftigten im Unternehmen halten.

Autor: Marcus Michel BohlkenConsulting, Personalberatung für die Automobilindustrie

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