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Mit der Quote zu mehr Frauen im Management der deutschen Automobilunternehmen

© Fotolia

Die Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen bedroht mit ihrer Forderung nach mehr Frauen in Führungspositionen eine deutsche Monokultur. Als absolute Männerdomänen gelten seit jeher die Aufsichtsräte und Vorstände deutscher Großunternehmen. In deren 200 sind in den Aufsichtsräten nur jeder 10. und in den Vorstandsetagen sogar nur jeder 40. Sitz mit einer Frau besetzt. Von der Leyen sieht in ihrem Vorpreschen zum Thema Norwegen als Vorbild. In den dort rund 370 börsennotierten Unternehmen müssen laut Gesetz 40 Prozent Frauen im Vorstand sitzen. Bisher erreicht hat man jedoch gerade einmal 30 Prozent.

Hier wie dort dürften die Schwierigkeiten im Umgang mit der Quote nicht nur an der verbreiteten Antipathie der männlichen Entscheidungsträger liegen, sondern vor allem auch ein Problem sein überhaupt fachlich geeignete Führungskräfte zu finden. Die Frankfurter Allgemeine (FAZ) nennt ein Beispiel: In der Zementbranche müsste sich der fachliche Führungsnachwuchs aus gerade einmal 8 Prozent Frauenanteil an der Belegschaft oder eben aus branchenfremden Quereinsteigern rekrutieren. Ähnlich sieht es in anderen Branchen mit unterdurchschnittlichem Frauenanteil aus. Ein Ultimatum der Ministerin soll nun die Diskussion um die Quote weiter anheizen.

Bis 2012 soll die Industrie für einen angemessenen Frauenanteil in den Vorständen und Aufsichtsräten sorgen, sonst übernimmt die Regelung der Gesetzgeber. Vorbild könnte neben Norwegen hier auch der französische Nachbar sein, der bis 2016 einen Frauenanteil von 40 Prozent in den Gremien der börsennotierten Unternehmen durchsetzen will. Für Deutschland hält man ohne Rücksicht auf die branchenspezifischen Voraussetzungen eine Stufenlösung für möglich, von 25 Prozent möchte man alsbald die Quote auf 40 Prozent heraufsetzen.

Autor: Marcus Michel BohlkenConsulting, Personalberatung für die Automobilindustrie

 

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