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Vierte Generation des Piëch- und Porsche-Clans drängt in die Aufsichtsräte

Ferdinand Piëch

Ernst Piëch in Gesprächen mit Familie über eine Veräußerung seiner zehn Prozent an der Salzburger Holding

Bei der nach wie vor ungeklärten Frage, wer künftig innerhalb der Familien Piëch und Porsche das Sagen hat, meldet jetzt die vierte Generation ihren Mitgestaltungsanspruch an. Wie das Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 2/2011, EVT 20. Januar) berichtet, wollen die Jungen in die diversen Aufsichtsräte des Autokonzerns einziehen. Sie bereiten damit auch vor, der alten Garde der Familie - VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch sowie seinem Cousin und Porsche-Oberaufseher Wolfgang Porsche - später nachzufolgen. "Wir sind bereit und interessiert, Verantwortung in Gremien zu übernehmen", sagte unter anderem die Nichte Ferdinand Piëchs, Louise Kiesling, gegenüber 'Capital'. Dafür eignen sich manche der nächsten Generation nun die nötige Expertise an.

Den Nachkommen geht es auch darum, das öffentliche Bild der Familie zu verbessern. Während immer wieder Streitigkeiten zwischen den alten Porsches und Piëchs publik wurden, berichtet die jüngere Generation von einem "tollen Zusammenhalt" unter dem Nachwuchs. Die Ansicht, dass man sich in der Familie nur streite, sei falsch.

Wie 'Capital' weiter aus Insider-Kreisen berichtet, führt Ernst Piëch Gespräche darüber, seine zehn Prozent an der Salzburger Holding an die Familie zu veräußern. Der ältere Bruder von Ferdinand Piëch hatte seine Anteile am Sportwagenbauer Porsche schon vor Jahren verkauft und wäre damit am geplanten Gesamtkonzern mit Volkswagen kaum beteiligt. Nun gibt die Familie auch das Autohandelsgeschäft der Salzburger Holding an VW ab. Das würde den Einfluss von Ernst Piëch weiter senken. Genauso habe Marlene Porsche Interesse daran signalisiert, ihre fünf Prozent abzugeben.

Christian Baulig, Chefredaktion 'Capital',
Tel. 040/3703-8346, E-Mail: baulig.christian@guj.de

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