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Automotive Blog

18.01.2011
14:46

„Abrechnung“ bei MAN - LKW-Hersteller verklagt Ex-Vorstand Samuelson auf Schadensersatz

Foto: MAN

Wenn es nach den Vorstellungen von Ferdinand Piëch geht soll der ehemalige Vorstandsvorsitzende des Münchener LKW- und Bus-Herstellers MAN mehr als 200 Millionen Euro Schadensersatz aus eigener Tasche zahlen. Das Unternehmen hatte in den vergangenen Jahren eine Korruptionsaffäre überstanden. Nun lässt Piëch als Chef des Aufsichtsrates über die Rechtsanwaltskanzlei Wilmer Hale den geschassten sechs früheren Vorständen von MAN und den Töchtern Turbo und Nutzfahrzeuge die Rechnung aufmachen.

Den höchsten Anteil an der Forderung trägt demzufolge Ex-Vorstand Hakan Samuelsson mit 237 Millionen Euro, ein Rekord. MAN will damit betriebsintern die finanziellen Folgen einer von der Münchner Staatsanwaltschaft aufgedeckten Korruptionsaffäre abmildern. MAN kurbelte laut Angaben der Süddeutschen Zeitung den Verkauf von LKWs, Bussen und Industrieanlagen mit umfangreiche Schmiergeldzahlungen an die Entscheidungsträger an, wobei  Piëch den Vorständen vorwirft, die internen Abläufe im Unternehmen nur unzureichend kontrolliert zu haben.

Neben Samuelsson hatten auch Karlheinz Hornung, Ex-Finanzchef von MAN, und Anton Weinmann, Ex-Vorstandschef der MAN Nutzfahrzeuge AG, sowie drei weitere Manager einen vorweihnachtlichen Gruß aus dem Hause MAN zugestellt, mit Forderungen zwischen 100 und 200 Millionen Euro. Inzwischen haben die Ex-Vorstände zum Gegenschlag ausgeholt und weisen als falsch zurück. Samuelsson Anwalt von Gronau ließ über die Süddeutsche Zeitung verlautbaren, dass sein Mandant einem zivilprozessualen Verfahren gelassen entgegensieht.

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