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Mehr als 50 Jahre beim selben Arbeitgeber

Foto: Daimler AG

Fast wie ein Relikt aus alten Zeiten benennt die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer Silvesterausgabe den einstmals klassischen Berufsweg bei ein und demselben Arbeitgeber. Die früher durchaus übliche berufliche Entwicklung von der Lehrzeit bis ins Rentenalter dem Unternehmen die Treue zu halten nimmt sich bei den aus ständigen Jobwechseln bestehenden heutigen Patchwork-Lebensläufen schon fast wie ein Märchen aus. Und tatsächlich, es gibt sie noch, auch heute: In Unternehmen, welche die fachliche Kompetenz und praktischen Erfahrungen ihrer Mitarbeiter als wesentliches Know-How und wichtigen Wettbewerbsvorsprung gegenüber ihrer Wettbewerber einschätzen. Gerade in Zeiten zunehmenden Fachkräftemangels setzen mittelständische und Großunternehmen wieder verstärkt auf eine dauerhafte Bindung ihrer Beschäftigten.

Die FAZ erzählt die Geschichte von Herbert Striebl, welcher 1960 mit 14 bei der Daimler AG in Sindelfingen eine Lehre als Feinblechner begann und seitdem im Unternehmen ein abwechslungsreiches Berufsleben durchlebte. Den gebürtigen Sudetenländer zog es bereits frühzeitig in die weite Welt um den sonst üblichen Arbeitstrott in der Industriestadt Sindelfingen zu entgehen. In 117 Ländern der Erde war Striebl für Daimler als Qualitätsmanager unterwegs und kann eine Fülle von Anekdoten aus seiner ereignisreichen Zeit erzählen. Über den C111, den futuristischen Sportwagen mit Wankelmotor, welchen er 1969 zur Premiere auf der Frankfurter Automesse fahren durfte oder die vielfältigen Eindrücke auf seinen beruflich veranlassten Weltreisen. Für den Fertigungsplaner Striebl stand ein vorzeitiges Ausscheiden aus „seinem“ Unternehmen nie zur Debatte, obwohl er auch darum weiß, dass der Stress in den letzten Jahren deutlich zugenommen hat. Jungen Berufseinsteigern gibt er noch einige Tipps mit auf den Berufsweg: Kollegialität fördern, öfters mal mit Anpacken und den Spaß bei der Arbeit nicht vergessen.

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